Stefan Ruthenbeck macht seinen Job als Trainer des 1. FC Kölns eigentlich nicht schlecht. Dass die Rheinländer überhaupt noch eine Chance im Abstiegskampf haben, ist der Interimslösung zu verdanken, die Ende der Hinrunde vom glücklosen Peter Stöger übernahm. Eine Zukunft als Chefcoach in der Domstadt hat Ruthenbeck allerdings nicht: Wie der „Express“ sowie der „kicker“ übereinstimmend berichten, hat der FC einen neuen Trainer für die kommende Spielzeit gefunden: Markus Anfang übernimmt demnach die Geißböcke.

Anfangs kurioser Vertrag bei Holstein Kiel
Dieser Trainerwechsel ist aus zwei Gründen kurios: Zum einen sind Anfang und Ruthebeck tatsächlich miteinander verwandt. Der 43-Jährige ist der Großcousin des derzeitigen Trainers der Kölner. Anfang kommt zudem gebürtig aus der Domstadt und hat deshalb eine besondere Beziehung zu den Geißböcken. Wohl auch deshalb ist er bereit, seinen derzeitigen Job bei Holstein Kiel aufzugeben.

Bei den „Störchen“ lief es für den 43-Jährigen in den letzten beiden Jahren extrem gut. Anfang schaffte vor Jahresfrist den Aufstieg in die zweite Bundesliga. In dieser Saison spielen die Norddeutschen um den Aufstieg in die Bundesliga. Wenn es darum geht, den Cheftrainer zu halten, wäre dieser direkte Durchmarsch allerdings nicht sonderlich günstig für Kiel. Dies führt zum kuriosen Grund Nummer 2 des Trainerwechsels: Bei Holstein hat man offenbar nicht damit gerechnet, dass die eigene Mannschaft realistische Chancen hat, den Aufstieg in die Bundesliga zu erreichen. So besitzt Anfangs Vertrag nur Gültigkeit für die zweite Bundesliga. Continue reading