Unfassbare Szenen spielten sich vor dem DFB-Pokalspiel FC Hansa Rostock und dem 1. FC Nürnberg ab. In Rostock kam es am frühen Vormittag zu schweren Ausschreitungen. Gruppierungen beider Fanlager trafen aufeinander und sorgten für einen Großeinsatz der Polizei. Die Exekutive musste angesichts der bevorstehenden Eskalation sogar einen Warnschuss abgeben. Nach aktuellen Meldungen gibt es keine Verletzten. Es wurden etwa 350 Fans aus Nürnberg in Gewahrsam genommen. Die Ultras der Nürnberger sind mit Bussen angereist und haben sich mit Eisenstangen und Holzlatten bewaffnet. Zielstrebig marschierten sie in Richtung Carl-Hopp-Straße. Hier befindet sich die Zentrale der Rostocker Ultras.

Es gab keinerlei Vorwarnungen

Bei Fußballspielen kann es natürlich immer wieder zu Auseinandersetzungen kommen. Beim Spiel in Rostock gegen Nürnberg war mit einem solchen Ausmaß allerdings nicht zu rechnen. Die Fangruppierungen beider Lager sind gegen 11 Uhr am Vormittag zusammengetroffen. Die Polizei konnte mit ihrem Einschreiten schlimmeres verhindern.

Club behielt im Elferschießen die Oberhand

Nach den schweren Ausschreitungen in der Stadt war die Stimmung im Stadion angespannt. Der Drittligist agierte frech und sorgte dafür, dass die Nürnberger in die Verlängerung mussten. Entschieden wurde diese Begegnung erst im Elfmeterschießen, wo sich der 1. FC Nürnberg knapp durchsetzte. Hansa Rostock hat sich mehr als bemüht und die Nürnberger gefordert. Glücklicherweise kam es nach dem Schlusspfiff zu keinen weiteren Ausschreitungen mehr. Die Exekutive war nach den Vorfällen einige Stunden zuvor bestens gerüstet. Continue reading