7,5 Millionen Euro Ablöse investierte Borussia Mönchengladbach, um Adi Hütter von Eintracht Frankfurt loszueisen und als neuen Cheftrainer zu installieren. Bisher war der Österreicher sein Geld nicht wert. Nach 14 Spieltagen stehen die Fohlen mit 18 Punkten nur auf Rang 13. Und zuletzt waren die Auftritte einfach nur desaströs. Im Niederrhein-Derby ging die Borussia mit 1:4 gegen den 1. FC Köln unter. Es folgte ein 0:6 gegen den SC Freiburg. Um seinen Job muss Hütter dennoch nicht bangen, wie Manager Max Eberl bei „DAZN“ deutlich macht.
Eberls klare Worte
Wenn man im Fußball dahinkomme, dass nach zwei verlorenen Spielen generelle Fragen gestellt oder angedeutet würden, könne er sich damit nicht mehr identifizieren, so der Verantwortliche. Der Verein und Hütter hätten sich vor der Saison dafür entschieden, einen gemeinsamen Weg zu beschreiten. Dies bedeute auch, dass man „mal durch dick und dünn gehen muss“ und nicht sofort die Entscheidung treffen werde, irgendetwas müsse verändert werden. Er wisse, was diese Frage bedeutet, endet Eberl.
Zufrieden ist der Manager selbstredend auch nicht. Es sei schon surreal gegen Freiburg gewesen, gesteht der Verantwortliche. Er habe sich gefragt, weshalb sich das Team nicht wehre und in eine solche Lethargie verfalle, erinnert sich Eberl. Insgesamt fasst er seine Eindrücke pointiert wie folgt zusammen: „Was für eine Scheiße passiert da gerade?“
Gladbach auf der Suche nach Konstanz
Die beiden jüngsten Pleiten waren nicht die ersten Enttäuschungen der Fohlen in der laufenden Saison. Indirekt gibt dies auch Eberl zu. Bis Weihnachten müsse das Team der Borussia Konstanz gewinnen, fordert der Verantwortliche. Schon im nächsten Spiel gegen Leipzig solle es eine deutliche Leistungssteigerung geben. Ein wenig klingt dies schon so, als ob die Jobgarantie für Hütter eine Befristung hätte.